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Stromversorgung für dezentrale Steuerungen

Siemens bringt mit der Simatic ET 200SP PS eine einphasige Stromversorgung für das dezentrale Peripherie-System Simatic ET 200SP auf den Markt. Die 24-Volt-Stromversorgungen aus der Sitop-Produktfamilie liefern 5 und 10 Ampere Nennstrom und sind hinsichtlich Design, Bauweise und Funktionalität optimal auf den Distributed Controller abgestimmt.

Durch einen Ein-/Ausschalter für die 24 Volt und steckbare Klemmen für drei Lastkreise lassen sich Inbetriebnahme und Wartung des Systems erleichtern. Die Stromversorgung verfügt über einen Strommonitor, der den aktuellen Ausgangsstrom ausgibt und beispielsweise die Optimierung des Energiemanagements ermöglicht. Mit nur 75 mm Einbautiefe lässt sich die Stromversorgung in flachen Installationsverteilern einsetzen. Die Ausgangsspannung ist auf bis zu 28 V einstellbar, um Spannungsabfälle auf langen Leitungen zu kompensieren. Die extrem flache Bauweise und die geringe Wärmeentwicklungen der Stromversorgungen ermöglicht eine platzsparende Montage in Installationsverteilern.

Die Stromversorgung zeichnet sich zudem durch einen erweiterten Umgebungstemperaturbereich von -30 bis +70 °C und einen Wirkungsgrad von bis zu 90 % aus, der die Wärmeentwicklung gering hält. Aufgrund der automatischen Umschaltung der Eingangsspannung (AC 85-132/170-264 V) und der umfangreichen Zertifizierungen sind die Stromversorgungen weltweit einsetzbar. Große Leistungsreserven mit 1,5-fachem Nennstrom für 5 s/ min („Extra- Power“) sorgen für das problemlose Schalten von Lasten mit hohem Einschaltstrom und für einen zuverlässigen Betrieb. Der Ein-/ Ausschalter für die 24 Volt ermöglicht den potenzialfreien Tausch der dezentralen Peripheriebaugruppen.

Über steckbare Klemmen lassen sich drei einzelne Lastkreise abkoppeln, um die Inbetriebnahme und Wartung des Systems zu erleichtern. Der Strommonitor gibt den aktuellen Ausgangsstrom als Spannungswert aus und kann mit einem Analogeingang verdrahtet werden. Dabei entspricht 1 V dem Stromversorgungs-Nennstrom, also 5 A oder 10 A. Die Messung ermöglicht Anwendern eine permanente Diagnose des Laststroms und damit die Fehlererkennung durch erhöhten Strombedarf sowie ein optimiertes Energiemanagement.

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