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Smart Meter Gateway (SMGW) in intelligenten Messsystemen

Gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen ZENNER IoT Solutions GmbH präsentierte ZENNER International auf den Metering Days (19.-20. September 2017, Esperantohalle, Fulda) sein neues CLS-Gateway. Vorgestellt wurde das auf LoRaWAN-Technologie basierende Zusammenspiel zwischen CLS1-Gateway und einem Wasserzähler.

Vorgestellt wurde das auf LoRaWAN-Technologie basierende Zusammenspiel zwischen CLS1-Gateway und einem Wasserzähler. Damit zeigte ZENNER als einer der ersten Hersteller eine klassische Submetering-Anwendung für intelligente Messsysteme in der Praxis. Das Smart Meter Gateway (SMGW) in intelligenten Messsystemen gilt als sicherer Kommunikationskanal in die Haushalte und damit als Basis für Mehrwertdienste aller Art. Stadtwerke und Energieversorger beispielsweise haben ein starkes Interesse, Services jenseits der klassischen Energieversorgung zu entwickeln, um ihre angespannte Erlös- und Ergebnissituation positiver zu gestalten. Mit dem CLS-Gateway von ZENNER wird es für Energieversorger und andere Dienstleister möglich, unter Nutzung des vorhandenen SMGW solche Services technisch zu realisieren.

LoRaWAN: hohe Reichweiten und sehr gute Gebäudedurchdringung
ZENNER nutzt zur Fernauslesung von Messwerten aus Wasser-, Wärme- und Kältezählern die LoRaWAN-Funktechnologie, mit vollem Namen „Long Range Wide Area Network“. Sie zeichnet sich bei marginalem Energieverbrauch der Endgeräte durch hohe Reichweiten und sehr gute Gebäudedurchdringung aus. ZENNER hat nun die hocheffektive Funktechnologie mit dem CLS-Gateway kombiniert, das über die Wide Area Network (WAN)-Schnittstelle des SMGW und die gesicherte Kommunikationsverbindung beispielsweise Messdaten an externe Marktteilnehmer (EMT) senden kann. Das CLS-Gateway von ZENNER verdankt seine Funktion der Einbindung des CLS-Software-Stacks der Hessware GmbH. Der Mannheimer IT-Dienstleister spielt auch in anderer Hinsicht eine zentrale Rolle im Lösungskonzept. Indem er als Bindeglied zwischen SMGW und den IT-Systemen dritter EMT fungiert, brauchen diese sich nur als passiver EMT registrieren zu lassen. Das heißt, eine aufwändige ISO 27001-Zertifizierung ist nicht notwendig. Damit werden auch kleine Unternehmen in die Lage versetzt, neue Mehrwertdienstleistungen unkompliziert umzusetzen.

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