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Moderne Fernwirktechnik für ein reibungslos funktionierendes Wassernetz

Lacroix Sofrel ist ein führendes französisches Elektronikunternehmen im Bereich der Fernwirktechnik für Wasserversorgungsnetze. Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die Forschungs- und Entwicklungsteams der Kompetenzpools Elektronik, Informatik und Telekommunikation der Firma eng zusammen und bieten ihren Kunden, auch in Deutschland, optimale Lösungen an.

Lacroix Sofrel ist ein im Bereich der Fernwirktechnik für Wasserversorgungsnetze führendes französisches Elektronikunternehmen. Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die Forschungs- und Entwicklungsteams der Kompetenzpools Elektronik, Informatik und Telekommunikation der Firma eng zusammen. Sie entwickeln und fertigen Fernwirkstationen, Prozesswächter und SCADA-Software und schneiden diese perfekt auf die Anforderungen der Betreiber von Wasserversorgungsnetzen zu. Auch für den deutschen Markt liefert das Unternehmen innovative Produkte. Dazu gehören die Prozesswächter LS und LT-US, die eine intelligente Lösung für die Überwachung abgelegener Wasserversorgungsanlagen ohne Anschluss an ein Stromversorgungsnetz darstellen.

Zuverlässige Datenübertragung
Der GSM/GPRS-Prozesswächter LS ist für die Gebietseinteilung von Wasserversorgungsnetzen, die Leckerkennung und Fernablesung der Zähler von Großverbrauchern geeignet. Mit dem GPRS-Prozesswächter LT-US hingegen lassen sich Hochwasserentlastungsanlagen selbstüberwachen und Regenwassereinträge messen. Die beiden Geräte zeichnen sich hauptsächlich durch fünf neue Funktionen aus:

  • Dank ihres robusten Designs und der Militäranschlüsse sind die LS/LT Prozesswächter absolut dicht (IP68). Sie können deshalb problemlos in überschwemmungsgefährdeten Wasserzählschächten oder Ventilkammern eingesetzt werden. Über einen Spannring greift der Benutzer vor Ort auf die SIM-Karte und Batterie zu.
  • Selbst bei unterirdischen oder sehr abgelegenen Standorten gewährleistet die Kombination des Modems mit einer GSM/GPRS-Hochleistungsantenne eine zuverlässige Kommunikation.
  • Die Prozesswächter werden mit einer Lithium-Batterie betrieben. Dank dieser sparsamen Elektronik und optimierten Kommunikationsverfahren können sie bis zu zehn Jahren autonom funktionieren.
  • Mit ihrer Funktion zur Archivierung und Berechnung der Durchflussmengen und des Wasserdrucks lassen sich Lecks erkennen und die Leistung von Trinkwasserversorgungsnetzen kann verbessert werden.
  • In den Prozesswächter ist außerdem ein im Verbrauch sehr sparsamer Ultraschallsensor integriert: Er überwacht den Wasserpegel und die Regenwassereinträge, erkennt Überläufe und zeichnet diese gemäß der europäischen Richtlinie 91/271/EWG auf. 

Die kontinuierliche Forschungsarbeit ermöglichte außerdem die Entwicklung von drei neuen Prozesswächtern:

  • Mit dem GSM/GPRS-Prozesswächter LT-V lassen sich Druckregelventile in Wasserversorgungsnetzen kontrollieren und steuern.
  • Mit dem LS-Flow können Wasserversorger die Wasserzählerstände und Wartungsparameter ihrer Durchflussmessgeräte über eine serielle Schnittstelle RS485 aus der fernüberwachen. Die akkurate Fernauslesung ermöglicht so die Optimierung der Wartungskosten.
  • Die Hauptmarkteinführung ist aber im Abwasserbereich zu finden: eine ATEX Zertifizierung der LT-US Variante erfüllt alle Anforderungen von Abwasserentsorgern. Mit ihr lässt sich die Selbstüberwachungs-Verordnung einhalten und die notwendigen RÜB-Berichte können mit optimierten Betriebskosten einfach erstellt werden. 

Lacroix Sofrel bietet außerdem verschiedene Möglichkeiten, die Prozesswächter über standardisierte Protokolle in bestehende Leitstellen zu integrieren. Dazu gibt es zwei Visualisierungssoftwares:

  • Der Internet-Server Sofrel Web LS ermöglicht es, Daten von Sofrel LS/LT-GPRS-Prozesswächtern über einen Internet-Server zentralisiert aufzuzeichnen und abzufragen. Die LS/LT-GPRS Datenbank lässt sich dabei persönlich auf die Bedürfnisse jedes Nutzers zuschneiden. Die Daten sind vertraulich abgesichert und verfügen über einen streng gesicherten Zugang.
  • Das zweite Produkt, Sofrel PCWin2 ist eine Zentralstation für die Fernverwaltung. Über die verschiedenen verfügbaren Kommunikationsträger von PCWin2 wie GSM, GPRS, PSTN, Funk, Ethernet und Internet können die Betreiber ständig mit ihren Anlagen in Verbindung bleiben und das Netzwerk überwachen. Durch die Zentralisierung der Daten sind eine lückenlose Betriebsüberwachung der Anlagen, eine bessere Kenntnis des Netzwerks und eine gezielte Betriebsoptimierung möglich.

Weitere Informationen über das Unternehmen und seine Geräte sowie zur der Vertriebsorganisation in Deutschland ist unter www.prozesswaechter.de zu finden.

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