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Sensorik und Messtechnik: Umsatz, Investitionen und Exporte gestiegen

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von vier Prozent, investierte zwei Prozent mehr und steigerte die Exportquote um sieben Prozentpunkte. In diesem Jahr plant die Branche höhere Investitionen und setzt auf einen weiteren Personalausbau. Annähernd 90 Prozent der AMA Mitglieder sehen in der Digitalisierung und der Vernetzung der industriellen Produktion gute Chancen für das eigene Unternehmen.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar zur wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2016. Die Branche konnte in allen Bereichen erfolgreich wachsen. AMA Mitglieder prognostizieren für das laufende Jahr ein weiteres Umsatzwachstum von fünf Prozent und planen fünf Prozent mehr zu investieren, verglichen mit den Ergebnissen des Vorjahres.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Branche Sensorik und Messtechnik ein kumuliertes Umsatzwachstum von vier Prozent. Mit diesem Ergebnis konnte sich die Sensorik und Messtechnik deutlich positiv von der Entwicklung des produzierenden Gewerbes absetzen, das im zurückliegenden Jahr nahezu stagnierte.

Das zeigt sich nicht zuletzt auch in der Investitionsfreude der Branche, die AMA Mitglieder investierten vergangenes Jahr zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Branchenvertreter planen für das Geschäftsjahr 2017 einen weiteren Investitionsanstieg um fünf Prozent. Parallel dazu rechnet die Branche mit einem weiteren Personalausbau um drei Prozent.

Exportquote ins europäische Ausland gewachsen
Der Erfolg der Branche insgesamt spiegelt sich in einem deutlichen Anstieg der Exportquote um sieben Prozentpunkte auf 58 Prozent wider und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Auffällig dabei ist, dass die Exportquote ins nicht-europäische Ausland nahezu unverändert blieb, während die Exporte ins europäische Ausland um sieben Prozentpunkte auf 36 Prozent zulegte.

Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Produktion
Der AMA Verband befragte seine Mitglieder in diesem Jahr zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung und der Vernetzung der industriellen Produktion. 88 Prozent der AMA Mitglieder bewerteten die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge als eine sehr gute Chance für mehr Wachstum in der Sensorik und Messtechnik, nur zehn Prozent der AMA Mitglieder zeigten sich unentschlossen.

„Sensorik und Messtechnik befindet sich auf der Überholspur, verglichen zur deutschen Industrie insgesamt“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die Branchenergebnisse zusammen. „Betrachten wir die gesellschaftlichen Zukunftsprojekte, finden wir Themen wie CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Städte, den intelligenten Umbau der Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität. Diese Projekte zeigen uns bereits heute die Herausforderungen von morgen. Das erfreuliche für unsere Branche ist, die Lösungsansätze basieren auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet. Damit bietet die Zukunft unseren Mitgliedern eine Vielzahl neuer Chancen, um die anstehenden Veränderungen positiv zu gestalten.“

Fazit:
Die Branche der Sensorik und Messtechnik präsentierte sich im Jahr 2016 insgesamt auf Wachstumskurs. AMA Mitglieder rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent, planen die Investitionen um fünf Prozent zu steigern und prognostizieren einen Personalausbau um drei Prozent. Die Digitalisierung und die Vernetzung der industriellen Produktion sehen AMA Mitglieder als Chance für die eigenen Unternehmen.

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